Das
Städtische Archäologische Museum von Romans d’Isonzo (CMAR) bietet ein innovatives Museumserlebnis, das eine interaktive und hochmoderne digitale Erzählweise mit der Ausstellung von Fundstücken und archäologischen Entdeckungen aus der Nekropole von Romans verbindet.
Im Zentrum der Ausstellung befindet sich ein immersiver Raum, der die Besucherinnen und Besucher durch Erzählungen über die Figuren und die Geschichte der Langobarden einbezieht.
Im CMAR werden erstmals auch die 1986 zufällig entdeckten Funde präsentiert, die zu einer außergewöhnlich bedeutenden Entdeckung für das Verständnis der langobardischen Zeit in Friaul führten. Ein spannender Rundgang begleitet die Besucher auf der Entdeckung einer Gemeinschaft der Vergangenheit und vermittelt deren sozialen, kulturellen und emotionalen Reichtum in einer klaren und zeitgemäßen Sprache.
Ein Rundgang zwischen Funden und Geschichten
Die Erzählung erfolgt durch die Geschichten von drei symbolischen Figuren: dem Krieger, Zeuge der langen Reise und Verteidiger des Gebietes; der hochrangigen Frau, Hüterin von Familie und Traditionen; und dem Kind, das für Kindheit und die Kontinuität zwischen den Generationen steht. Durch ihre Stimmen tauchen die Besucher in das Alltagsleben der Langobarden ein und verstehen die Bedeutung der ausgestellten Funde.
Der Krieger
Der langobardische Krieger erzählt von der langen Reise von Ungarn nach Italien, angeführt von König Alboin im Jahr 568. Sein Leben besteht aus Kämpfen und Ausbildung, aber auch aus der Pflege seiner Waffen, die Symbole von Stärke und Ansehen sind. Seine Geschichte hilft uns, den Mut, die Organisation und die Identität der Krieger zu verstehen, die für die Verteidigung des Gebietes und das Überleben der Gemeinschaft von grundlegender Bedeutung waren.
Die hochrangige Frau
Die langobardische Dame zeigt die zentrale Rolle der Frauen in Familie und Gesellschaft. Sie kümmert sich um die Kinder, den Haushalt, die Ernte und das Weben, gibt Traditionen weiter und sorgt für die Gesundheit der Gemeinschaft. Familiengräber mit Waffen und Schmuck bezeugen die Bedeutung von Erinnerung und generationenübergreifenden Bindungen.
Das Kind – Adelinda
Adelinda steht für die Kindheit und die Kontinuität der Gemeinschaft. Sie lernt die handwerklichen Tätigkeiten der Frauen, spielt mit anderen Kindern und wächst im familiären Umfeld auf. Ihre Geschichte verdeutlicht, wie die Langobarden Wissen, Werte und Traditionen an die neuen Generationen weitergaben und so den Zusammenhalt und das Fortbestehen ihrer Kultur sicherten.
Ein Museum für alle
Das Städtische Archäologische Museum von Romans d’Isonzo ist ein Ort des Wissens und der Entdeckung für alle: Schülerinnen und Schüler, Familien und Liebhaber der Antike.
Ein Museum, das Geschichte ausgehend von den Menschen erzählt.
Öffnungszeiten
- Donnerstag – Freitag: 09:00 – 13:00 Uhr
- Samstag –Sonntag:
- 09:00 – 13:00
- 14:00 – 18:00
Sommeröffnungszeiten (vom 1. Juni bis 30. September):
- Samstag – Sonntag:
- 09:00 – 13:00
- 15:30 – 19:30
Öffnung auf Anfrage für Gruppen sowie Sonderöffnungen an besonderen Tagen.